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Parkdesigner Bernd Mandlberger

Alter: 30
Wohnort(e): Irdning, Steiermark
Shaping since: 5 years
Favourite Resort(s): Planneralm, Dachstein
Powder, Park oder Straße: Powder
Sponsoren: K2, Adidas, Vans, Sp
Sound: von Depeche Mode bis Marilyn Manson
Food: Asian
Drink: Karottensaft
Inspiration: for shaping: American Parks, for shredding: Huffman and DCP
Betreute Parks: Burton Super Park am Dachstein, ab 2006 Senonerpark am Hochkar, diverse Contest Setups
 
Warum baust du Snowparks und gehst nicht irgendeiner anderen Beschäftigung im Winter nach? 
Ich habe schon immer gerne im Schnee gespielt. Mittlerweile stehe ich schon 20 Jahren auf dem Board, und früher mussten wir alles selber schaufeln. Jetzt kann ich mit dem Bully alles bauen was früher zu viel Arbeit war!

Wie lange bist schon am Shapen und wie ist es dazu gekommen?
Ich habe schon früh Kicker für Contests und Shows mitgestaltet.
Vor ca. 5 Jahren wurde für den bereits bestehenden Dachstein Park ein Shaper gesucht. Seitdem bin für die technische Betreuung und Umsetzung am Dachstein verantwortlich.
 
Kannst du das ganze Jahr über von dieser Tätigkeit leben?
Durch die Zusammenarbeit mit QParks wird mein Terminkalender immer voller. Außerdem sind durch den Gletscherbetrieb am Dachstein sowieso nur wenige Monate Pause da.

Was ist deiner Meinung nach wichtig um als Parkdesigner erfolgreich zu sein?
Ich versuche Ridern jedes Levels etwas passendes zu bieten. Natürlich müssen die Obstacles sicher gebaut sein, denn auf die Vernunft der Shredder kann man sich nicht immer verlassen! Auch ein gewisser Hang zum Perfektionismus ist von Vorteil, weil die Leute in einem schönen Park viel lieber fahren gehen. Es ist zwar nicht möglich den Begriff Snowpark jedes Jahr  komplett neu zu erfinden, trotzdem sollte man einem Park mit kleinen Änderungen Jahr für Jahr ein neues Gesicht geben! 

Was ist dein Spezialgebiet? Welche Obstacles baust du besonders gut und gerne?
Sofern genug Zeit und Schnee vorhanden sind, baue ich gerne komplizierte Obstacles mit vielen Ecken und Winkeln. Was ich gar nicht mag ist Rails aufbauen und reshapen, das kommt aber sicher auch davon, dass ich selber keine Rails fahre!

Wie wird die österreichische Parkszene in 5 Jahren aussehen?

Ich glaube daß die "Alibi-Parks" vieler Skigebiete wieder verschwinden werden. Auf Dauer kann nur ein professionell betriebener Park, der auf die Bedürfnisse der Rider reagiert überleben. Ich persönlich würde mir längere Areale wünschen um mehr Slopestyle-Feeling zu erreichen. Für Österreich speziell würde ich mir mehr Pipes wünschen, leider verschwinden diese aus Schneemangel und dem hohen Arbeitsaufwand immer mehr. Natürlich wird aus Schneemangel und finanziellen Gründen das Thema Erdbau in Zukunft immer wichtiger werden!